Kobo Reader Touch unter Ubuntu Linux einrichten

Heieiei nach gefühlten 1000 Jahren schreibe ich mal wieder etwas, das im Planeten der lieben Ubuntuuser auftaucht.

In diesem Artikel will ich zeigen, wie man mit einem einfachen Trick das initiale Setup, Updates und Büchereinkäufe für den Kobo Reader Touch unter Linux durchführen kann.

Das Gerät habe ich eben für 99 € im Elektromarkt mit der extra dummen Reklame erworben weil mir der Kindle zu Amazon-lastig ist und auch kein Epub kann.

Nach dem initialen Einschalten und auch sonst werde ich aufgefordert, das Setup auf dem PC durchzuführen – die Software gibt es leider nur für Macintosh und Microsoft Systeme.

So etwas ist natürlich absolut inakzeptabel – wer will seinen Rechenknecht schon mit mieser Software zumüllen nur um Hardware einzurichten und zu registrieren?

Die Software von Kobo (http://www.kobosetup.de/) läßt sich problemlos mit Wine installieren, bleibt aber beim Punkt bitte Gerät anschließen hängen.

Der Umstand, daß das Setup nicht versucht Treiber zu installieren und auf dem Display des Geräts bei Verbindung zum PC die Meldung erscheint, daß man den Reader vor Trennung auswerfen müsse ließen einen vagen Verdacht in mir wachsen.

Mittels Softlink ins Verzeichniss ~/.wine/dosdevices/ kann man in Wine neue „Windows-Laufwerke“ anlegen.  Das einbinden des Reader Speichers reichte jedoch noch nicht.

Im Reiter Laufwerke von winecfg gibt es eine schöne Übersicht über Laufwerke. Dort kann man auch bequem neue Laufwerke anlegen. Mein Kobo wird per default in

/media/KOBOeReader  

eingehangen. Wenn Ihr die Verknüpfung angelegt habt, müßt Ihr nur noch auf „Erweitert“ klicken und dort als Typ „Diskette“ auswählen.

Nun sollte die Registrierung ohne Probleme laufen

 

Ich hoffe ich konnte mehr als einem Datenreisenden mit dieser kleinen Anleitung helfen 🙂

 

Schnelleinstieg in die Kommandozeile

Vor einem Monat fand die Confoo in Montreal, Kanada statt.  Bei der Konferenz ging es primär um die Entwicklung von Webandwendungen. Die Veranstaltung war also nur bedingt für den normalen Ubuntu-User von Interesse wenn  David Winterbottom dort keinen Vortrag gehalten hätte.

David betreibt die Webseite CommandLineFu. Dort kann man nützliche Befehle für die CLI suchen, einstellen, bewerten oder kommentieren.

In der ~60 Slides langen Präsentation werden wichtige Befehle, Ausgabeumleitung, die Bedienung von SSH und Screen und einiges mehr sehr anschaulich erklärt.

Vor allem User, die ein wenig vor der Kommandozeile zurückschrecken sollten sich die Präsentation unbedingt anschauen. Have Fun!!! 🙂

CommandLineFu for web developers

Strg + c in einem Bash Skript abfangen

Ab und an benötigt man eine neue public IP, sei es um irgendwelche Seiten mit nervigen Ref-Links auszutricksen oder weil einem die aktuelle Zahlenfolge nicht gefällt;).

Ich erledige das seit Ewigkeiten mit ein paar Curl Befehlen die in ein Skript gepackt sind. Gerade eben hatte das Skript jedoch versagt. Nachdem mit Strg+ c den Ablauf abgebrochen hatte war die Leitung getrennt. Die Kabelomi trifft keine Schuld, der Connect Befehl lief einfach nicht durch. Mit dem Befehl „trap“ kann man das Problem aus der Welt schaffen:

#!/bin/bash
# traptest.sh

trap "echo Booh!" SIGINT SIGTERM
echo "pid is $$"

while :			# This is the same as "while true".
do
        sleep 60	# This script is not really doing anything.
done

Statt den User zu erschrecken wird einfach eine Funktion aufgerufen die die Verbindung herstellt.
Wer auch keine Lust hat bekannte mit Ref-Links zu nerven kann sich das Skript anschauen. Ich habe es auf meiner zentralen Müllhalde abgelegt.

Wo bleiben die Aprilscherze im Netz?

Habe ich mich heute mehr als einmal gefragt. Letztes Jahr gabs noch viel zu Lachen. Ubuntuusers wurde von Goggle übernommen und im Ikhaya gabs eine ellenlange Liste mit Scherzen. Aber heute? Der als notorischer Komiker bekannte Linuxnetzer bekam von seinem imaginären Sohnemann Justin Noah Ubunterhosen geschenkt aber sonst machten sich die Scherze leider rar.

Mein persönliches Highlight für diesen Tag erlebte ich vor 5 Minuten, da wurde ich von meinem Browserplugin Adblock+ auf ein neues Produkt aufmerksam gemacht: Adblock Freedom, der Werbeblocker für das real Life. Wer sich für den Betatest bewerben will muß zuerst seine Kreativität an der Schreibfeder beweisen:).

Was war für euch heute die lustigste Meldung die durchs Netz ging? Lebe ich hinter dem Mond, oder gab es heute wirklich nicht viel zu lachen?

 

Addon der Woche: RSS Subscriptions with FEED für Chromium

Es könnte durchaus sein, daß ich schon des öfteren hier niedergeschrieben habe, daß Chromium der Browser meiner Wahl ist. Argument #1 dafür ist die bessere Performance gegenüber Firefox. Die Tage ist ja Version 4 des Mozilla Browsers herausgekommen und ich mußte mit Entsetzen feststellen, daß das Icon zum Abonnieren von Feeds weggefallen ist. Bis vor 15 Minuten nutze ich Firefox fast nur noch um neue RSS Abonnements in Liferea hinzuzufügen da Chrom{e, ium} diesen Button nicht hat. Um weiter bequem Feeds zu abonnieren muß eine Lösung her.

Firefox 3.6, 4.0 und Chrome + Addon im Icon Vergleich

Der rote Knopf in der Adressleiste läßt sich  mit wenig Aufwand nachrüsten. Das Howto habe ich bei Ubuntuforums.org gefunden:

1. Den gconf-editor Starten und nach ‚feed‘ suchen

2. Kommando für den individuellen Reader anpassen. Ich nutze Liferea.

3. Schauen ob die Checkbox bei enabled gesetzt ist.

4. Plugin installieren. (Link)

5. Die Default Application zum Abonnieren wählen

5.Weiterarbeiten als sei nichts gewesen. 🙂

 

Standardanwendung für 1-n Dateitypen ändern

Mplayer ist der Medienplayer meiner Wahl. Auch wenn ich Nautilus verwende möchte ich dieses tolle Programm benutzen. In den Eigenschaften einer Videodatei kann ich das auch einstellen.

Leider werden nun nur Dateien mit der Endung .avi geöffnet. Für ogv, mkv, flv müßte ich den Vorgang nochmal ausführen. Nicht schön . Nun habe ich mir diesen Vorgang genauer angesehen. Wenn ich einen Doppelklick mache schaut der Dateimanager in der Datei  /usr/share/applications/defaults.list welches Programm dem Datentyp zugeordnet ist. Wenn man diese Standardeinstellung überschreibt wird ein Eintrag in der Datei /~/.local/share/applications/mimeapps.list für die Datei angelegt.

In der mimeapps.list stehen z.B. solche Einträge für Videos

video/3gpp=totem.desktop

video/dv=totem.desktopvideo/fli=totem.desktop

video/flv=totem.desktopvideo/mp4=totem.desktop

video/mp4v-es=totem.desktop

video/mpeg=totem.desktop

video/msvideo=totem.desktop

Da auf dem Laptop ein frisches Ubuntu 10.10 installiert ist wird jegliches Videomaterial mit Totem abgespielt. Eine Änderung der Verknüpfung per Maus erzeugt einen Eintrag in der mimeapps.list:

video/x-avi=userapp-mplayer-CSECRV.desktop;

Woher der Rattenschwanz -CSERV kommt kann ich noch nicht sagen. Um nun für alle Videos den mplayer zu nutzen habe ich diesen toĺlen Befehl gebastelt:

grep video /usr/share/applications/defaults.list |sed  ’s/=totem.desktop/=userapp-mplayer-CSECRV.desktop;/g‘ >> ~/.local/share/applications/mimeapps.list

Das klappt natürlich auch mit anderen Dateitypen und Programmen. Allerdings sollte bei sed ein eleganterer Suchbegriff gewählt werden.  Ich hätte dieses Problem wirklich gerne per Point and Click erledigt. Leider hatte ich kein Programm dafür gefunden. Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben:).

Nachtrag

Becha hat mich auf das Programm Ubuntu Tweak aufmerksam gemacht um solche Zuweisungen zu ändern. Klappt auch hervorragend. Vielen Dank:)

Gonzo hat mich auf meine holprige Verwendung von cat und grep hingewiesen. Ich habe den Befehl geändert und mir (mal wieder) vorgenommen diesen Befehl effektiver zu nutzen.

cat x| grep y

braucht kein Mensch. Merci 🙂

Weniger Dank schulde ich dem Spamvogel, der Samstags zu später Stunde nichts besseres zu tun hat als dumme Kommentare hier zu hinterlassen. Sollte ich dich jemals im RL treffen werde ich Deine Seele verspeisen.

JDownloader vernünftig unter Ubuntu ausführen

Mit Java halte ich es wie mit Drogen: wo es nur geht mach ich einen Bogen drum. Java Programme gieren nach Ram, die Swing GUI sieht nicht gerade hübsch aus und beim Programmieren muß ich objektorientierte Orgien abfeiern. Das einzige Programm das ich regelmäßig nutze ist der JDownloader um mir ab und an Dateien bei One-Click-Filehostern herunterzuladen. Mir ist kein Programm bekannt, welches in Sachen Komfort und Bedienung mit den JDownloader auch nur annähernd gleichzieht.

Nun hab ich mir einen neuen Rechner zugelegt und entsprechend ein OS installiert werden. Leider habe ich den Fehler begangen die offene Implementierung der JRE zu installieren. Diese Laufzeitumgebung macht alles noch schlimmer. Die Reaktionszeiten des JDownloaders werden noch größer, ab und an friert die GUI komplett ein. Mir ist klar, daß das nicht alleine an der JRE liegen kann aber ich habe auch nicht wirklich Lust mir diese Probleme wegzubasteln.

Nach der Installation der JRE von Sun Oracle läuft es schon zügiger und stabiler.

apt-get install sun-java6-jre

Falls mehrere JRE’s auf Eurer Kiste laufen muß noch die „richtige“ Laufzeitumgebung ausgewählt werden:

update-alternatives –config java

 

Zusätzlich habe ich noch die Windowdecorations deaktiviert (Settings->User Interface)

 

Double Layer mit Linux börnen

Laser light
Attribution License by Shayan (USA)

Aus gegebenem Anlass habe ich heute zum 1. Mal in meinem Leben eine DVD per Commandline gebrannt. Da ich normalerweise maximal 3 CD’s im Jahr für den MP3 Spieler im Auto brenne, war mir das immer zu hart. Für diese Fälle nutzte ich einst K3B und seid geraumer Zeit den Gnome Baker.

Heute war jedoch Bedarf für eine Double Layer DVD. Wenn ich es recht verstanden habe, sind da quasi 2 Brennschichten übereinander. Gebrannt wird von natürlich von unten. Ein Drehen der Scheibe wie bei Schallplatten oder alten Video DVD’s ist nicht erforderlich. Der Laser brennt die obere Schicht wohl mit mehr Power.

Aber egal. Sinn und Zweck der Geschichte ist meine XBox. Da mir schon mehr als ein optischer Datenträger im Laufe meines Lebens um die Ohren geflogen ist, will ich meine teuer erkauften Orginale natürlich sichern. Der Flash, also das Feature gebranntes in der XBox zu verarbeiten wurde günstig von einem „Internetbekannten“ durchgeführt, da mir das Programmiergerät fehlt. Der Vorgang scheint jedoch sehr interessant und spaßig zu sein. Unter anderem muß auf der Steuerplatine des XBox DVD-Laufwerks gelötet werden.

Das Coole am double oder dual Layer brennen ist der Line Break. Dies ist der Übergang zwischen den Schichten (L0 und L1). Der will bei XBox Spielen immer am selben Platz sein (1913760). Das habe ich mit Gnomebaker leider nicht hinbekommen. Die Konsole erkennt zwar das Game, findet es aber Scheiße und will nichts abspielen. Die Lösung liegt wie Eingangs schon erwähnt in einem netten Konsolentool. Das Programm heißt growisofs und der Aufruf ist spektakulär:

growisofs -use-the-force-luke=dao -use-the-force-luke=break:1913760  -dvd-compat -speed=2 -Z /dev/sr0=IMAGE.
Mein Brenner heißt sr0 und das Image IMAGE. Mehr will ich davon auch nicht wissen.
Simon hat mich in den Kommentaren auf ein Frontend namens QISOBurn für growisofs hingewiesen.
Um es zu verwenden wird zuerst das PPA hinzugefügt
sudo add-apt-repository ppa:ferramroberto/extra
sudo apt-get update
und anschließend QISOBurn installiert.
sudo apt-get install qisoburn
Das Tool funktioniert bei mir einwandfrei. Hier noch ein Screenshot:
phpISr1zb
Zur Dauer: 7,9 GB mit 2 facher Geschwindigkeit dauert eine Ewigkeit. Da hat man auch noch Zeit für anderes. Aber solche Images wollen mit Liebe und Geduld gebrannt sein.
Zu den Banngeschichten.:Wer Raubkopiertes auf der XBox spielt, kann aus dem Online Dienst von Microsoft rausfliegen. Wie die das merken weiß ich nicht, aber da ich ja nichts böses tu fühle ich mich doch sehr sicher. Über Korrekturen, Tipps oder ein wenig Fachwissen würde ich mich natürlich sehr freuen 🙂

Minikamera MD80 aus China

minikamera

Am 9. Juni dieses Jahres habe ich beschlossen mir die Kleinstkamera MD80 zuzulegen. Auslöser war dieses Video, auf das ich irgendwie beim „Sinnlos-Surfen“ gestoßen bin. Sehr interessant waren die Preisunterschiede. Bei Amazon kostet die Kamera 100€ . Bei Ebay gibts das schöne Teil für  3,98€ zzgl.6,99€ Porto – aus China. Da ich keinerlei Interesse daran hatte, einen Kapitalismusaufschlag von 89,03€ zu zahlen, orderte ich  direkt bei den Kommunisten.

Abgesehen davon wollte ich schon immer mal was  aus China bestellen 🙂

Mein freundlicher Freund Hannes orderte den Artikel, da ich nicht im Besitz eines Ebayaccounts bin und Angst vorm deutschen Zoll habe.

Sie haben eine Zahlung über 10,97 EUR an 傅清清  gesendet.

Trotz aller Unkenrufe, das ich das Gerät im besten Falle an Weihnachten habe, kam sie schon gestern an.

Im Lieferumfang enthalten waren zahlreiche nützliche Halter für die Kamera, eine Installations CD (nicht angesehen), Mini USB Kabel, chinesisches Handbuch (von vorne bis hinten durchgelesen) sowie ein Netzteil um das Gerät über Steckdose zu laden. (Natürlich kein Schukostecker).

Die Halter sind wirklich super.

  • Nr.1 läßt sich mit Kabelbindern oder Schrauben befestigen,
  • Nr. 2 hat eine Klammer für die Montage an Textilien.
  • Nr.3 hat einen Magneten um die Kamera an metallischen Oberflächen zu montieren.

Hier noch ein paar weitere technische Daten:

  • Aufnahmequalität: 2 Mega Pixel / Farbe CMOS
  • Aufnahmewinkel: 62°
  • Lichtempfindlichkeit: 1Lux (min)
  • Speichermedium: Micro SD Max. 8GB Micro SD
  • Videofunktion und Format: JPEG, AVI format VGA(640 x 480 / 30 Bilder/sec.)
  • Gewicht: 50g * Größe: 55 x 28 x 20 mm
  • Speicherverbrauch: 1GB per 40 min * Aufladezeit: 2h * Standby Zeit: 260h

Angeblich kann das Gerät bis zu 2h aufzeichnen. Da ich momentan nur eine 1GB SD Karte besitze, konnte ich das noch nicht testen.

Bemerkenswert war auch die Verpackung. Die Schachtel sieht aus wie mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt un trägt den Titel „World’s smallest voice recorder“. Kamera und Zubehör waren nicht in die entsprechenden Halterungen geklipst, sondern flogen einfach darin rum. Nicht toll, aber besser als die unmöglichen USB-Stick Verpackungen, die nur mit dem Messer zu öffnen sind.

Das Gerät ist für Menschen mit großen Fingern schwierig zu bedienen. Die Speicherkarte konnte ich nur mit einem Schraubenzieher zum Einrasten bewegen. Auch sind die Knöpfe  konstruktionsbedingt recht klein.

Das Gerät hat 3 Betriebsmodi:

  • normale Aufnahme
  • Webcam (hab ich unter Linux noch nicht zum Laufen bekommen, da merkwürdiger Chip)
  • Sound Control (Kamera zeichnet auf, wenn Umgebungsgeräusche > 60 DB vorhanden).

Für den interessieren hier noch ein deutschsprachiges Handbuch im PDF Format.

Wenn Ihr das Gerät via USB mit dem Rechner verbindet, habt Ihr man Zugriff auf die Micro SD Karte.

Was mich momentan noch sehr stört ist der Zeitstempel im Bild. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich den entfernen kann.

Hier mal ein 1. Test der Kamera. Da ich seit heute morgen um 2 Muttermale ärmer bin, wurde nicht mit dem Fahrrad gefilmt.   Befestigt wurde die Kamera mit Halter #1  unter dem Nummernschild meines Autos. Ich habe die Kamera zusätzlich mit einem Kabelbinder im Halter befestigt. 6:53 Minuten Film  benötigen 576 MB auf der SD Karte.

Das Video wurde mit Avidemux konveritert (Schnelleinstellung FLV).

http://www.youtube.com/v/eWg1xH556fU&hl=de_DE&fs=1?rel=0

Ich finde, daß die Kamera für 11 € ein recht gutes Bild liefert.  Wenn ich weitere Informationen oder Nützliches zu der Kamera finde, werde ich diesen Artikel aktualisieren. HF^^

Nachtrag:

Durch Mike habe ich erfahren, daß das beiliegende USB Kabel unbrauchbar ist. Sowohl bei mir als auch bei ihm konnte die Kamera nicht damit geladen werden.

Und noch einmal:

Zeitstempel im Bild bearbeiten und / oder entfernen

Der Peer fand heraus, dass es ein sehr nützliches Tool zum Stellen der Uhr gibt. Unter Linux läuft das Tool mit Wine leider nicht.

Dank einer kleinen Recherche auf dieser Seite weiß ich nun, daß ich eine Kamera des Typs 3 habe. Wie das Datum per Textdatei eingestellt wird kann man ausführlich auf der Seite nachlesen.

Im Schnelldurchlauf gehts so:

schmiddi@schmiddi-laptop:/media/60E7-215B$ echo  [date] 2009/12/29 16:58:00 >tag.txt
schmiddi@schmiddi-laptop:/media/60E7-215B$ sync
Kamera vom PC trennen, Aus und Einschalten tadaaa dann müßte es gehen. Die Datei tag.txt wird von der Kamera automatisch gelöscht.
Den Pfad müßt ihr bei euch anpassen. Das Entfernen des Timestamp ist mir bis jetzt leider nicht gelungen. Chuck Lohr  meint auf seiner Seite, daß man bei meinem Modell die Timestamp nicht deaktivieren kann :(. Einen schönen Vergleich der Kameras gibts auch bei Cuck.
Für Virtual Dub gibts einen Filter, der die Timestamp entfernen kann. Logoaway nennt sich das Ganze und es scheint recht ordentlich zu klappen

http://www.youtube.com/v/feQU98TzyzY?fs=1&hl=de_DE

Der Windows Fraktion ist nun geholfen. Leider gibts Virtual Dub nicht für Linux und Avidemux kommt mit dem Filter zurecht. Verdammte Axt! Ich werd mir jetzt mal ein paar Gedanken machen. Erfolge und Niederlagen werde ich wie immer hier niederschreiben

Schneller zu validem Html mit Ubuntu und Eclipse

Tree on Monument Hill
Attribution-NonCommercial-NoDerivs License by zachstern

Valides Html ist wichtig – keine Frage. Leider ist der Weg dorthin oft beschwerlich, vor allem, wenn man wie ich eher selten damit arbeitet. Für größere PHP Sachen verwende ich Eclipse für „PHP Menschen“.  Wenn nun irgendwas mit meinem Html nicht stimmt, bekomme ich meist so ein kleines Ausrufezeichen, jedoch nicht immer.

phpnwe7CH

Deswegen bemühe (bemühte) ich häuft den Validator der W3C Seite, der endgültige Gewissheit über das Markup verschafft. Da ich meist lokal arbeite und auch nicht  Dyndns oder ähnliches verwenden möchte, hat sich das „Debuggen“ mit dem Validator immer in eine Copy & Paste Orgie verwandelt. Ein wenig Lesen auf der W3C Seite brachte mir diese schöne Erkenntnis:

All software developed at W3C is Open Source / Free software. Which means that you can download and use them for free, if you like. It also means that you are welcome to participate in making them better, cooler, more useful for you and everyone.

Juhu. Schnell stand fest, daß es da auch ein Ubuntu Paket namens w3c-markup-validator im Repository gibt. Nach der Installtion muß man  in der Datei /etc/w3c/validator.conf noch die Option Allow Private IPs auf yes setzen. Den Validator erreicht man unter http://localhost/w3c-markup-validator. Sehr schön.

Um den Validator bequem mit Eclipse zu nutzen, werden noch 5 Minuten Rumklicken benötigt. Mir reicht es, wenn ich per Mausklick die aktuelle Seite validieren kann. Dazu konfiguriere ich unter Run->External Tools->External Tools Configuration den Browseraufruf. Zu beachten wäre hierbei, daß der absolute Pfad zum Programm angegeben werden muß. (Ich verwende Chrome. Firefox findet man unter /usr/bin/firefox)

Hier der Screenshot des Fensters mit meinen Einstellungen:

phpo16zCr

Im Reiter common sollte man noch das Häckchen bei  „Allocate Console“ rausnehmen und „Launch in Background“ setzen.

Nun kann man bequem per Mausklick validieren:

phpjls8gg

Zum Ende bleibt nur noch zu fragen, wie Ihr euren HTML Krams validiert. Meine Lösung ist zwar relativ einfach, aber simpler gehts – finde ich –  immer 🙂