Systemfreien Kaffee produzieren und Konsumieren

Wer als Konsument mangelnde Vorsicht walten läßt findet sich rasch in einem Konsumsystem wieder. Das Konzept ähnelt der iOS Plattform von Apple mit dem Unterschied, daß der Einstieg in ein solches System wesentlich günstiger ist als bei Apple.  Vor langer Zeit ist mir das mit Kaffee passiert: Ich bekam eine Nespresso Maschine geschenkt, die man mit Kapseln aus Aluminium füttern muß. Die Gegenleistung dabei ist eine kleine Tasse Kaffee und Müll in Form einer Metallkapsel. Subjektiv schmeckt der Kaffee wesentlich besser als klassischer Filterkaffee, dafür bezahlt man wirklich unverschämte Preise pro Tasse. Nestle, der Hersteller der Kapseln scheint sehr gut damit zu verdienen. Neben einem äußerst bizarren Ladengeschäft am Odeonsplatz in München reicht das Geld auch noch für eine Werbekampagne mit prominentem Schauspieler die aus so etwas trivialem wie Kaffeetrinken einen Lifestyle-Tätigkeit macht. Die Nespressomaschinen verarbeiten nur Kapseln, kein Pulver. Man kann diese auch von anderen Herstellern, erwerben aber der Kaffee ist immer von viel Plastik oder Metall umhüllt und extrem teuer.

Das ständige Einkaufen und Entsorgen von Kapseln hat mich nach 6 Monaten derart angekotzt, daß ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht habe. Vollautomaten kommen für mich nicht