Fortgeschrittene Befehle für die Google Suchmaschine

Der Ausdruck „Fortgeschrittene Befehle“ ist vielleicht ein wenig übertrieben aber ich möchte hier ein paar Möglichkeiten festhalten wie man die Suchmaschine effektiver benutzen kann.

Suchbegriffe sind in dem Artikel  in geschweifte Klammern gesetzt und fett geschrieben:

{Träumen Computer von elektrischen Schafen?} 

Nach einer Zeichenkette suchen

Google ignoriert normalerweise die Reihenfolge der Suchbegriffe. Eine Suche nach

{a b c d e f} liefert das gleiche Ergbniss wie {f e d c a b}.

Wenn man die Zeichenkette mit Anführungszeichen umgibt wird nach dem exakten Begriff gesucht.

{„Träumen Computer von elektrischen Schafen?“} 

Seiten durchsuchen

Mit dem Befehl site:Url lassen sich Webseiten nach einem Begriff durchsuchen

{site:de.wikipedia.org phillip k dick}

Suche filtern

Wer sich auf die Suche nach dem Dichter Homer begibt muß mit vielen Treffern rechnen die mit Homer Simpson zu tun haben. Um den gelben AKW Mitarbeiter aus den Suchergebnissen auszuschließen reicht ein Bindestrich.

{homer -simpson}

Nach Dateien suchen

{ne555 filetype:PDF}

Suche in Seitentext oder Url

mit den Kommandos inurl:begriff und intext:begriff kann man Urls oder den lesbaren Text einer Seite durchsuchen. Das ist sehr nützlich wenn sich dubiose Seiten über Metabegriffe einen Treffer erschleichen

Vor einiger Zeit schrieb ich über das Chrome Plugin Personal Blocklist geschrieben. Damit kann man Webseiten von der Suche ausschließen.

Schnelleinstieg in die Kommandozeile

Vor einem Monat fand die Confoo in Montreal, Kanada statt.  Bei der Konferenz ging es primär um die Entwicklung von Webandwendungen. Die Veranstaltung war also nur bedingt für den normalen Ubuntu-User von Interesse wenn  David Winterbottom dort keinen Vortrag gehalten hätte.

David betreibt die Webseite CommandLineFu. Dort kann man nützliche Befehle für die CLI suchen, einstellen, bewerten oder kommentieren.

In der ~60 Slides langen Präsentation werden wichtige Befehle, Ausgabeumleitung, die Bedienung von SSH und Screen und einiges mehr sehr anschaulich erklärt.

Vor allem User, die ein wenig vor der Kommandozeile zurückschrecken sollten sich die Präsentation unbedingt anschauen. Have Fun!!! 🙂

CommandLineFu for web developers

Strg + c in einem Bash Skript abfangen

Ab und an benötigt man eine neue public IP, sei es um irgendwelche Seiten mit nervigen Ref-Links auszutricksen oder weil einem die aktuelle Zahlenfolge nicht gefällt;).

Ich erledige das seit Ewigkeiten mit ein paar Curl Befehlen die in ein Skript gepackt sind. Gerade eben hatte das Skript jedoch versagt. Nachdem mit Strg+ c den Ablauf abgebrochen hatte war die Leitung getrennt. Die Kabelomi trifft keine Schuld, der Connect Befehl lief einfach nicht durch. Mit dem Befehl „trap“ kann man das Problem aus der Welt schaffen:

#!/bin/bash
# traptest.sh

trap "echo Booh!" SIGINT SIGTERM
echo "pid is $$"

while :			# This is the same as "while true".
do
        sleep 60	# This script is not really doing anything.
done

Statt den User zu erschrecken wird einfach eine Funktion aufgerufen die die Verbindung herstellt.
Wer auch keine Lust hat bekannte mit Ref-Links zu nerven kann sich das Skript anschauen. Ich habe es auf meiner zentralen Müllhalde abgelegt.

Addon der Woche: RSS Subscriptions with FEED für Chromium

Es könnte durchaus sein, daß ich schon des öfteren hier niedergeschrieben habe, daß Chromium der Browser meiner Wahl ist. Argument #1 dafür ist die bessere Performance gegenüber Firefox. Die Tage ist ja Version 4 des Mozilla Browsers herausgekommen und ich mußte mit Entsetzen feststellen, daß das Icon zum Abonnieren von Feeds weggefallen ist. Bis vor 15 Minuten nutze ich Firefox fast nur noch um neue RSS Abonnements in Liferea hinzuzufügen da Chrom{e, ium} diesen Button nicht hat. Um weiter bequem Feeds zu abonnieren muß eine Lösung her.

Firefox 3.6, 4.0 und Chrome + Addon im Icon Vergleich

Der rote Knopf in der Adressleiste läßt sich  mit wenig Aufwand nachrüsten. Das Howto habe ich bei Ubuntuforums.org gefunden:

1. Den gconf-editor Starten und nach ‚feed‘ suchen

2. Kommando für den individuellen Reader anpassen. Ich nutze Liferea.

3. Schauen ob die Checkbox bei enabled gesetzt ist.

4. Plugin installieren. (Link)

5. Die Default Application zum Abonnieren wählen

5.Weiterarbeiten als sei nichts gewesen. 🙂

 

Hide My Ass VPN

…ist eine schöne Sache. Für 8,55€ pro Monat bin ich mit Hide My Ass anonym im Internet unterwegs.  Bis vor kurzem war mir das noch egal wenn jedermann meine IP sehen konnte, aber Dinge wie „Dieses Video ist in Deinem Land nicht verfügbar“ , oder die Herausgabe von Besucher IP’s an private Unternehmen haben mich umdenken lassen. Ich nutze den Dienst seit einer Woche. Ob ich mit meiner Anonymität zufrieden bin kann ich noch nicht sagen;). Ich habe einen DSL 6000 von der Telekom und merke keine Geschwindigkeitseinbußen mit dem VPN.

Weil ich auch mal vor anderen Rechnern sitze, schreibe ich hier mal den Schnelldurchlauf für den Gnome Networkmanager auf. Die Konfiguration ist trivial. Ich möchte sie nur an einer für mich prominenten Stelle festhalten.

Ip’s + Login Details findet man im Account bei Hma. Dort kann man auch Clients für andere „Betriebssysteme“  herunterladen und Anleitungen zur Verwendung mit Android Geräten nachlesen.

Klickdichdurch

Auf das Networkmanager Icon klicken, VPN, VPN konfigurieren.

Bei Gateway die gewünschte IP eingeben.

Nun auf Advanced klicken, Häckchen entsprechend dem Screenshot setzen, fin


Am Ende steht natürlich noch eine Funktionsprüfung an. Bei mir Zuhause ist das einfach.

Ich habe auf meinem PC einen alias eingerichtet. Damit bekomme ich meine „Public Ip“:

alias wieistmeineip=’curl icanhazip.com‘

Da auf dem Rechner der Tunnel eingerichtet ist, muß curl icanhazip.com also auf anderen Rechner in meinem Netz eine andere IP ausspucken. Da ich keine Alias Befehle an ssh hängen kann lege ich auf einem anderen „Rechner“ diesen schnelldreckigen Befehl an:

slug:~# echo -e ‚#!/bin/bashncurl icanhazip.com‘ >/bin/wieistmeineip
slug:~# chmod +x !$

Wenn nun eine andere IP ausgegeben wird ist alles im grünen Bereich:

ms@nostromo:~$ ssh slug wieistmeineip

Nun hänge ich meinem Rattenschwanz an Alias Anweisungen noch eine weitere an:

alias vpninuse=’wieistmeineip && ssh slug wieistmeineip‘

Wenn der Befehl 2 unterschiedliche Zahlenfolgen auflistet bin ich über VPN unterwegs. Zum Ende bleibt mir noch die obligatorische Frage, ob Ihr auch einen solchen Dienst nutzt und wie zufrieden Ihr damit seid.

Plugin der Woche: Personal Blocklist

Google hat für den Chrom Browser dieses Wundervolle Plugin veröffentlicht. Es ermöglicht das Entfernen von Webseiten aus den Suchergebnissen von Google. Jeder kennt nervige Seiten wie Ciao oder Idealo. Nützliche Informationen habe ich dort noch nie gefunden – ich würde sogar soweit gehen solche Seiten als Suchmaschinen-Spam zu bezeichnen. Personal Blocklist bietet eine wundervolle Filterliste. Wenn eine Seite es bis dahin geschafft hat sieht man sie nie mehr in den Ergebnissen von Google. Seeehr schön:)

Der aufmerksame Beobachter sieht den für mich uninteressanten Link zu Idealo

Der aufmerksame Beobachter sieht den für mich uninteressanten Link zu Idealo. Ein Klick auf idealo.de unter dem Eintrag wird Idealo aus zukünftigen Suchen ausschließen. Eventuell muß man die Seite einmal neu laden.

Problem erkannt Gefahr gebannt 🙂

Wer den Button in der Menüleiste nicht mag kann ihn einfach mit einem rechten Mausklick-> Hide Button ausblenden.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Personal Blocklist ein sehr sinnvolles Plugin ist. Die Handhabung ist genial gelöst, das Ausblenden von Seiten erfordert einen Klick, das Enternen von Seiten maximal 2 Klicks. Die Vorfilterung spart – zumindest bei mir – viel Zeit und Nerven. Was jetzt noch fehlt wären Filterlisten wie bei Adblock Plus 🙂

Download Personal Blocklist (Chrome Webstore)

ls -l –color |more

Ls bietet schon recht vielfältige Optionen. Man kann dem Befehl gerade zu unglaubliches anhängen 🙂

Vor langer  Zeit betrachtete ich meine Daten unter anderem mit dem coolen Befehl

dir /p

Unter Linux geht das auch. Allerdings ein wenig holpriger, nämlich mit dem „Titelbefehl“. Mit einem Alias klappt es nicht wegen der Pipe.  Mit einer Funktion wird jedoch alles besser:

llm() {

command ls -hog –color „$@“| more ;

}

Nach kurzer Suche (5 Minuten waren es mir wert) fand ich dann ls -hog. Auch net schlecht. Kennt wer eine noch „luxoriösere Fassung des Befehls?

Kachingle – eine Alternative zu Flattr?

Draußen ist es so warm, dass ich schon gar keine Lust mehr habe vor die Tür zu gehen. Also surfe ich  sinnlos rum und müll den Blog von Grabi voll. Dabei bin ich auf dieses interessante Interview mit der Gründerin von Kachingle gestoßen. Meiner Meinung liest sich das Interview ein wenig wie Eigenwerbung, ist aber dennoch brauchbar.

Das Prinzip ist das ähnlich wie bei Flattr: Ich habe einen Button in meiner Seitenleiste. Wenn nun jemand Freude an meinem Blog hat, klickt er den Kachingle Button. Der geneigte Leser kann dies natürlich auch öfter tun. Am Ende des Monats wird die Einlage des Benutzers gleichmäßig auf die angeklickten Anbieter verteilt.

Das Bezahlmodell ist analog zu Flattr. Im Moment sind nur Zahlungen via PayPal möglich. Momentan kann man nur 5 US$ monatlich einzahlen. Es fallen 15%  Gebühren an (inkl. PayPal). Bei Flattr zahlt man 10% Gebühren exklusive  Kosten für den Bezahldienst. Falls ich mich nicht irre, muß man als Content Erzeuger nichts zahlen. (aufgrund der hohen Temperaturen kann ich mich aber durchaus irren). Schön an der Geschichte ist das transparente Abrechnungssystem. Ich glaube, daß man auch ohne Account Einsicht in die Daten hat. Als Beispiel soll der Benutzer „Jörg Eisfeld-Reschke“ dienen, denen ich zufällig und ohne Absicht ausgesucht habe. Das System kann man sich auch von der anderen Seite anschauen, hier exemplarisch die Statistik von Neunetz.com. Ausgeschüttet werden Beträge ab 3,35 US$

Anbindung: Momentan habe ich ein kleines TextWidget mit JavaScript in der Seitenleiste.

Fazit: Nun ja, das kann ich jetzt schlecht ziehen. Der Dienst sieht interessant aus, Kachinglen kann ich noch nicht, da mein PayPal Konto mal wieder leer ist und ich eben erst auf der Bank war zum Überweisen. Am Ende des Monats werde ich mal wieder was drüber schreiben. Bis dahin wünsche ich Euch viel Freude in der Hitze:)