Minikamera MD80 aus China

minikamera

Am 9. Juni dieses Jahres habe ich beschlossen mir die Kleinstkamera MD80 zuzulegen. Auslöser war dieses Video, auf das ich irgendwie beim „Sinnlos-Surfen“ gestoßen bin. Sehr interessant waren die Preisunterschiede. Bei Amazon kostet die Kamera 100€ . Bei Ebay gibts das schöne Teil für  3,98€ zzgl.6,99€ Porto – aus China. Da ich keinerlei Interesse daran hatte, einen Kapitalismusaufschlag von 89,03€ zu zahlen, orderte ich  direkt bei den Kommunisten.

Abgesehen davon wollte ich schon immer mal was  aus China bestellen 🙂

Mein freundlicher Freund Hannes orderte den Artikel, da ich nicht im Besitz eines Ebayaccounts bin und Angst vorm deutschen Zoll habe.

Sie haben eine Zahlung über 10,97 EUR an 傅清清  gesendet.

Trotz aller Unkenrufe, das ich das Gerät im besten Falle an Weihnachten habe, kam sie schon gestern an.

Im Lieferumfang enthalten waren zahlreiche nützliche Halter für die Kamera, eine Installations CD (nicht angesehen), Mini USB Kabel, chinesisches Handbuch (von vorne bis hinten durchgelesen) sowie ein Netzteil um das Gerät über Steckdose zu laden. (Natürlich kein Schukostecker).

Die Halter sind wirklich super.

  • Nr.1 läßt sich mit Kabelbindern oder Schrauben befestigen,
  • Nr. 2 hat eine Klammer für die Montage an Textilien.
  • Nr.3 hat einen Magneten um die Kamera an metallischen Oberflächen zu montieren.

Hier noch ein paar weitere technische Daten:

  • Aufnahmequalität: 2 Mega Pixel / Farbe CMOS
  • Aufnahmewinkel: 62°
  • Lichtempfindlichkeit: 1Lux (min)
  • Speichermedium: Micro SD Max. 8GB Micro SD
  • Videofunktion und Format: JPEG, AVI format VGA(640 x 480 / 30 Bilder/sec.)
  • Gewicht: 50g * Größe: 55 x 28 x 20 mm
  • Speicherverbrauch: 1GB per 40 min * Aufladezeit: 2h * Standby Zeit: 260h

Angeblich kann das Gerät bis zu 2h aufzeichnen. Da ich momentan nur eine 1GB SD Karte besitze, konnte ich das noch nicht testen.

Bemerkenswert war auch die Verpackung. Die Schachtel sieht aus wie mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt un trägt den Titel „World’s smallest voice recorder“. Kamera und Zubehör waren nicht in die entsprechenden Halterungen geklipst, sondern flogen einfach darin rum. Nicht toll, aber besser als die unmöglichen USB-Stick Verpackungen, die nur mit dem Messer zu öffnen sind.

Das Gerät ist für Menschen mit großen Fingern schwierig zu bedienen. Die Speicherkarte konnte ich nur mit einem Schraubenzieher zum Einrasten bewegen. Auch sind die Knöpfe  konstruktionsbedingt recht klein.

Das Gerät hat 3 Betriebsmodi:

  • normale Aufnahme
  • Webcam (hab ich unter Linux noch nicht zum Laufen bekommen, da merkwürdiger Chip)
  • Sound Control (Kamera zeichnet auf, wenn Umgebungsgeräusche > 60 DB vorhanden).

Für den interessieren hier noch ein deutschsprachiges Handbuch im PDF Format.

Wenn Ihr das Gerät via USB mit dem Rechner verbindet, habt Ihr man Zugriff auf die Micro SD Karte.

Was mich momentan noch sehr stört ist der Zeitstempel im Bild. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich den entfernen kann.

Hier mal ein 1. Test der Kamera. Da ich seit heute morgen um 2 Muttermale ärmer bin, wurde nicht mit dem Fahrrad gefilmt.   Befestigt wurde die Kamera mit Halter #1  unter dem Nummernschild meines Autos. Ich habe die Kamera zusätzlich mit einem Kabelbinder im Halter befestigt. 6:53 Minuten Film  benötigen 576 MB auf der SD Karte.

Das Video wurde mit Avidemux konveritert (Schnelleinstellung FLV).

http://www.youtube.com/v/eWg1xH556fU&hl=de_DE&fs=1?rel=0

Ich finde, daß die Kamera für 11 € ein recht gutes Bild liefert.  Wenn ich weitere Informationen oder Nützliches zu der Kamera finde, werde ich diesen Artikel aktualisieren. HF^^

Nachtrag:

Durch Mike habe ich erfahren, daß das beiliegende USB Kabel unbrauchbar ist. Sowohl bei mir als auch bei ihm konnte die Kamera nicht damit geladen werden.

Und noch einmal:

Zeitstempel im Bild bearbeiten und / oder entfernen

Der Peer fand heraus, dass es ein sehr nützliches Tool zum Stellen der Uhr gibt. Unter Linux läuft das Tool mit Wine leider nicht.

Dank einer kleinen Recherche auf dieser Seite weiß ich nun, daß ich eine Kamera des Typs 3 habe. Wie das Datum per Textdatei eingestellt wird kann man ausführlich auf der Seite nachlesen.

Im Schnelldurchlauf gehts so:

schmiddi@schmiddi-laptop:/media/60E7-215B$ echo  [date] 2009/12/29 16:58:00 >tag.txt
schmiddi@schmiddi-laptop:/media/60E7-215B$ sync
Kamera vom PC trennen, Aus und Einschalten tadaaa dann müßte es gehen. Die Datei tag.txt wird von der Kamera automatisch gelöscht.
Den Pfad müßt ihr bei euch anpassen. Das Entfernen des Timestamp ist mir bis jetzt leider nicht gelungen. Chuck Lohr  meint auf seiner Seite, daß man bei meinem Modell die Timestamp nicht deaktivieren kann :(. Einen schönen Vergleich der Kameras gibts auch bei Cuck.
Für Virtual Dub gibts einen Filter, der die Timestamp entfernen kann. Logoaway nennt sich das Ganze und es scheint recht ordentlich zu klappen

http://www.youtube.com/v/feQU98TzyzY?fs=1&hl=de_DE

Der Windows Fraktion ist nun geholfen. Leider gibts Virtual Dub nicht für Linux und Avidemux kommt mit dem Filter zurecht. Verdammte Axt! Ich werd mir jetzt mal ein paar Gedanken machen. Erfolge und Niederlagen werde ich wie immer hier niederschreiben

Webcam Bastelei

Durch einen Eintrag bei Linux und ich bin ich auf Chatroulette aufmerksam geworden. Auch von mir die Warnung, man bekommt dort vieles zu sehen, was man nicht sehen will. Meine uralte low-Budget Webcam ist unter Ubuntu Karmic Koala sofort betriebsbereit. Ein Howto erübrigt sich. Leider ist das Teil noch aus der Zeit der Röhrenmonitore und nicht so komfortabel mit dem Laptop zu nutzen (Wie bitte soll ich die Kamera auf den Bildschirm stellen:-))

kkk

Netter wäre so etwas. Aber bei meiner Webcam Nutzung lohnt das nicht wirklich:

Creative-Webcam-Notebook

Also ist ein wenig Basteln angesagt. Ich habe mit Lochband ein U Profil gebogen und die Cam draufgeschraubt. Die reingebogene Senke sorgt für zusätzliche Spannung, damit nichts verrutscht. Problem erkannt Gefahr gebannt.:)

HPIM2342HPIM2344HPIM2354HPIM2345

HPIM2346HPIM2352HPIM2348HPIM2353

WDTV Live und Ich

HPIM2482 Letzte Woche habe ich was von Pferden und Heimkino erzählt. Am Donnerstag hab ich dann das Western Digital Live HD und das billigste HDMI-Kabel, welches ich finden konnte bestellt. Gestern morgen hat der Postbote  den Player gebracht. Da ich nicht so der Unboxing Freund bin, hier eine kurze Beschreibung für den Interessierten: In dem braunen Postpaket lag ein Lieferschein sowie eine kleinere schwarze -größer geht eher schwer – Kiste. Als ich diese kleinere Kiste öffnete erblickte ich zum ersten Mal mein WD TV Live. Es waren bis auf das HDMI Kabel alle zum Anschluss benötigten Leitungen dabei;). Ebenfalls enthalten waren:

  • 1 CD ROM
  • bissi Papier
  • 1 Verweis auf die GNU General Public Lizenz
  • Netzteil

Naja auch egal. Der Anschluss an den Fernseher sollte niemanden vor größre Probleme stellen. Eingestellt hab ich fast nichts. Systemsprache auf Deutsch und eine feste IP. Das Gerät hat sofort alle Freigaben im Netzwerk gefunden und bis jetzt alles ohne Ärger abspielt. Auch die Bedienung ist in Ordnung. Nach 90 Minuten Film ist das Gerät ein wenig warm. Zwar nicht kühl aber deutlich kühler als ein normaler Laptop. Das Gerät arbeitet ohne Lüfter, alles wird wie es scheint recht ordentlich passiv gekühlt. Mission erfüllt, mehr wollte ich eigentlich nicht. Youtube-Videos werden mir leider nur in krüeliger Minimalauflösung gezeigt. Auch ist die Texteingabe recht mühsam. Man muß mit dem Cursor der Fernbedienung eine Bildschirmtastatur bedienen. Ich muß mal schauen, ob ich irgendwie eine USB Tastatur an das Gerät hängen kann. Webradio geht gut, den Zugriff auf Flickr habe ich noch nicht ausprobiert. Für meinen Geschmack ist die Fernbedienung zu klein. Ich verleg sowas  ständig. Nun wäre der Post an dieser Stelle schon zu Ende, wenn nicht jeder von der WDLXTV Firmware reden würde. Ich wollte das natürlich auch ausprobieren, es muß ja was bringen, wenn sich jemand soviel Mühe damit macht, oder? Laut der WDLXTV Readme  kann man folgendes mit der Firmware machen (Auszug):

  • Moviesheet capability – sheet/wall/fullscreen std (recliq)
  • AutoZoom out during video playback for overscan fix
  • WDTVExt dynamic OSD modification software (pibos)
  • external dvd drive capability
  • mounting of NFS under ’network shares‘ (http://b-rad.cc/cifs-interceptor)

Dazu kommen dann noch Features die vielleicht nicht meine Medienkonsum verbessern aber dennoch sehr cool sind:

  • Dropbear SSH server
  • YouTube HD support
  • Telnet server
  • fully featured webend interface with irc/telnet/filemanager/remote/bug report/etc
  • apache webserver with php
  • pure-ftpd server with TLS
  • perl, bash, etc…
  • rtorrent bittorrent with rutorrent web ui
  • user suppliable init.d scripts

„Upgrade auf WDLXTV“

Das Aufspielen der neuen Firmware ist wenig sensationell. Ich habe das Wohlfühlpaket von Brad installiert. Das entsprechende Zip File gibts auch auf seiner Seite. Bei dieser Firmware handelt es sich um einen permanenten Flash. Das heißt die orginal Firmware wird komplett ersetzt. Es muß kein Speichermedium mit der Custom FW eingesteckt sein. Das Rückspielen der orginalen Firmware ist möglich. Benötigt wird für den Flash nur ein USB Stick, die Firmware und ein WD TV Live:

  • Die beiden Dateien wdtvlive.bin und wdtvlive.ver auf einen USB Stick kopieren und diesen in die WDTV einführen.
  • Gerät einschalten. Die Frage, ob man updaten will bejahen.
  • Die WDTV Live startet neu und nach ein paar Minuten ist es vorbei. Gerät nicht ausschalten!
  • Nun sollte das Teil nochmal durchbooten und alles ist gut.
  • Stick rausziehen, wird nicht mehr benötigt. Fertig

Einstellungen

Zuerst habe ich mir mal das Webinterface angesehen. WDTV Live Web GUI Man sieht welche Dienste laufen, kann das Teil per Klick steuern, sieht welche Daemonen werkeln, die Ausgaben von top und df und noch ein paar weitere Spielereien. Ganz nett. Um SSH zu nutzen muß erst ein Root Passwort gesetzt werden. Dafür muß man per Telnet auf die Kiste verbinden und das Passwort setzen. Die Telnet Anmeldung ist per usr:root pwd: blank möglich. Wenn das Root Passwort gesetzt ist, sollte man den Telnet Daemon möglichst deaktivieren. Ich hab mich dann mal daran gemacht, Daemonen auszuschalten, die ich nicht brauche und die kleine Kiste mal per SSH zu besuchen. Die 1. Überraschung kam prompt:

chmod -x /etc/init.d/S75telnetd

geht nicht, da

chmod: /etc/init.d/S75telnetd: Read-only file system
Nun ja an der mtab möchte ich nichts ändern, bevor ich nicht weiß, warum das Filesystem nur lesend eingehangen ist.
Die Dienste lassen sich jedoch mit dem Befehl config_tool deaktivieren. Alternativ kann man direkt in das File /config/config schreiben. Allerdings werden hier keine Syntaxfehler verziehen.
Wenn in der Datei Unfug steht, funktioniert das OSD nicht mehr.
Telnet ging so aus:
config_tool -c TELNETD=OFF
und der FTP Daemon so:
config_tool -c FTPD=OFF

Am Ende des Posts findet Ihr alle nützlichen Links, die ich zu dem Thema gefunden habe, dort findet sich auch eine Auflistung zu diesem config_tool. Ich hab dann noch die Passwörter für SSH und das Webinterface geändert. Ports sind zwar keine auf die Kiste geforwardet, aber man weiß ja nie. Dank Authorized_keys und dem Passwortmanager moderner Browser tut’s auch nicht weh. Um Youtube Videos auf HD zu schauen reicht dieser 3 Zeiler:

config_tool -c APACHE=ON config_tool -c YOUTUBE_SWITCHER=youtubeHD config_tool -c YOUTUBE_QUALITY=1080P

Die Auflösung der Videos hab ich mit dem Auge geprüft. Bei diesem Video von den amerikanischen Kunstfliegern sieht man es recht einfach. (Idealerweise das Video erstmal vor der Umstellung schauen). Sucht einfach bei Youtube nach „Blue Angels“, müßte der 1. Treffer sein. http://www.youtube.com/v/W6tB8Lf7YoU?fs=1&hl=de_DE&rel=0 Tja was hab ich sonst noch rausgefunden? Bis jetzt leider noch nicht soviel. Die Movie Sheets sehen recht interessant aus. http://www.youtube.com/v/pNDQxnVkFEM?fs=1&hl=de_DE&rel=0 Momentan schaue ich Filme „direkt auf dem Dateisystem“. Mediatomb ist deutlich komfortabler, kommt aber nicht mit MKV Dateien zurecht. . Ich glaube nicht, dass meine Slug genug Power für den ffmpeg Wrapper hat. Da ich eh noch nicht im Besitz von BluRay’s bin, mache ich mir da noch keine Gedanken. Wenn ich ein wenig schlauer bin, aktualisiere ich den Post.

Technisches

Die Hardware ist jetzt nicht sooo interessant für mich. Ich hab nur mal die Ausgaben von 2, 3 Standardbefehlen hier reingeschrieben.

Anschlüsse

2 USB 2.0 1 Spdif 1 HDMI Composite ausgang LAN

Abmessungen

(H x B x L) 40 X 125,5 x 100mm

Prozessor

Der Prozessor kommt von Sigma Designs. Zu der CPU habe ich nicht wirklich viel gefunden. Das gute Stück heißt TangoX und hat wie es scheint eine MIPS Architektur, ist mit 500Mhz getaktet und hat einen DSP (333Mhz) an Bord der sich wohl um die Videos kümmert.

# cat /proc/cpuinfo system type : Sigma Designs TangoX processor : 0 cpu model : MIPS 24K V7.12 FPU V0.0 Initial BogoMIPS : 332.59 wait instruction : yes microsecond timers : yes tlb_entries : 32 extra interrupt vector : yes hardware watchpoint : yes ASEs implemented : mips16 shadow register sets : 1 VCED exceptions : not available VCEI exceptions : not available System bus frequency : 333000000 Hz CPU frequency : 499500000 Hz DSP frequency : 333000000 Hz

Speicher

# cat /proc/meminfo MemTotal: 199056 kB MemFree: 6496 kB Buffers: 34496 kB Cached: 91952 kB SwapCached: 0 kB Active: 96032 kB Inactive: 68224 kB SwapTotal: 0 kB SwapFree: 0 kB Dirty: 16 kB Writeback: 0 kB AnonPages: 37856 kB Mapped: 25296 kB Slab: 14480 kB SReclaimable: 3216 kB SUnreclaim: 11264 kB PageTables: 4896 kB NFS_Unstable: 0 kB Bounce: 0 kB CommitLimit: 99520 kB Committed_AS: 450464 kB VmallocTotal: 1048272 kB VmallocUsed: 3808 kB VmallocChunk: 1043504 kB

Kernel

# dmesg |grep Linux Linux version 2.6.22.19-19-4 (andy@SVN-server) (gcc version 4.3.2 (Sourcery G++ Lite 4.3-51) ) #28 PREEMPT Mon Mar 22 20:08:14 CST 2010 SMP86xx Enabled Devices under Linux/XENV 0xcfd0bcbc = 0x001b3efc

Dateisystem

# df Filesystem Size Used Available Use% Mounted on /dev/sigmblockh 285.9M 285.9M 0 100% / mdev 97.2M 0 97.2M 0% /dev none 97.2M 2.9M 94.3M 3% /tmp none 97.2M 2.9M 94.3M 3% /etc/mdev.conf /dev/loop0 122.0K 2.0K 120.0K 2% /tmp/static_config none 97.2M 2.9M 94.3M 3% /apps /dev/sigmblockh 285.9M 285.9M 0 100% /var/www /dev/sigmblockh 285.9M 285.9M 0 100% /osd/image/youtube_logo.png

Links

Die Firmware: http://b-rad.cc/wdlxtv-live/ Das Wiki zur Firmware: http://wiki.wdlxtv.com/S00custom-options%23Custom_USB_slot_icons Das Forum: http://forum.wdlxtv.com/ Über nützliche Tipps und Anregungen freue ich mich natürlich immer

I 8> my Thinkpad

Thinkpad Trackpoint macro
Attribution-NonCommercial-ShareAlike License by TDR1

Ich baue normalerweise keine emotionalen Beziehungen zu Gegenständen auf, aber mein Thinkpad mag ich seit dem Tag an dem wir uns kennengelernt haben. Es ist zwar schon ein Lenovo, aber das Teil ist gut verarbeitet und gut zum Arbeiten. Der Trackpoint ist wohl mit Abstand das Genialste seit der Erfindung des Dosenbiers und die Tastatur sucht auch seinesgleichen.

Allerdings war ich nach 1,5 Jahren nicht mehr so zufrieden mit der 160GB Festplatte.

Das Teil war ein wenig zu klein (ich nutze eigentlich nur noch diesen Laptop), zu langsam und ab und an hat sie auch noch komische Geräusche gemacht.

Eine Lenovo Ersatzplatte war mir allerdings ein wenig zu teuer. Nach kurzer Recherche habe ich diese WD HD mit 250 GB Speicher für 55€ gefunden. Beim Einbau gabs (wie erwartet keinerlei Probleme) Hier noch ein paar Bilder von der 5 minütigen Operation:

Benötigt wird ein normaler Schraubenzieher,Kreuzschlitz. Einfach das Schräublein am Rand rausdrehen und die Blende abnehmen

HPIM2012

Die Gummilasche mit dem Schraubenzieher aus dem Gehäuse drücken

HPIM2007

und die Platte einfach rausziehen

HPIM2008

Die seitlichen Gummipuffer abnehmen

HPIM2009

Die 4 seitlichen Schrauben lösen, um die Platte aus dem Rahmen zu nehmen

HPIM2010

Neue Platte verschrauben, Puffer drauf rein und alles klappt.

HPIM2016

Reblog this post [with Zemanta]

Bunsenburner Mod

Jeder kennt dieses nervige Unkraut, dass zwangsläufig in den Pflastersteinfugen wächst. Statt wie ein Idiot über den Boden zu schrubben hab ich meine feine Lötlampe mit Klebeband an einer Krücke festgemacht.

Der Große Vorteil gegenüber einer Handlötlampe ist die Möglichkeit bequem den Gasfluß im Betrieb zu regulieren. Der Schlanke Brennkopf ermöglicht es Unkraut, Pflanzen oder Tiere auch an schlecht zugänglichen Orten weg zu burnen, ohne das man etwas verrücken muß. Was noch fehlt wäre ein Piezozünder am Griff, da dass Anfeuern im normalen Betrieb schlecht von der Hand geht. Hier noch ein Bild aus dem laufenden Betrieb 🙂

Video Ipod und Ubuntu

Nun laufe ich schon geschätzte 3 Jahre mit meinem Ipod Video (30Gb) durch die Gegend und das einzige was ich damit mache ist Musik hören oder ab und an ne Runde Solitär in der Bahn zocken. Gestern wurde dann doch mein Interesse an Videos und Fotos auf dem Gerät geweckt.

Videos werden im mp4 Format per Amarok 1.4 übertragen. Das Video einfach per Drag n Drop in Transferqueue ziehen und übertragen. Konvertieren tue ich das ganze mit Avidemux.

Für Bilder nutze ich GPixPod. Komisch war hier, dass ich erst den Mountpoint und das Modell unter Edit->Preferences einstellen mußte, obwohl der Auswahldialog beim 1. Start den Anschein erweckt alles wäre OK. Die Bedienung ist selbsterklärend bei dem Tool.

Die benötigten Programme sind im Repository vorhanden. Unterm Strich gabs keine, wirklich gar keine Probleme die Medien auf den IPod zu übertragen. Es stellt sich nur die Frage wer sich Bilder und Videos auf dem kleinen Display ansehen möchte .;)

Bootchart, Jaunty und mein Thinkpad

Des öfteren liest man von bis zu 30% schnelleren Bootzeiten bei Ubuntu 9.04. Mir persönlich ist es eigentlich egal, ob ich nun 20 Sekunden oder 2 Minuten auf mein System warten muss. In der Zeit mache ich einfach etwas anderes :). Nun bin ich aber über dieses nette Programm namens Bootchart gestolpert, welches auch im Ubuntu-Repository vorhanden ist. Das Tool misst die Zeit des Bootvorgangs, erstellt ein paar nette Diagramme und Infos über das System und speichert ein Bild irgendwo in /var/log. Der Bootvorgang dauert bei mir 35 Sekunden. Klingt eigentlich ganz ordentlich, ein Blick auf die Diagramme beweist mir aber mal wieder aufs neue welch miese Festplatten Lenovo verbaut. Wenn die nächste Ubuntuversion kommt, kann ich nun exakte Vergleiche anstellen 🙂

Böser Defekt

Seit ca. 3 Jahren habe ich einen HP Laptop (NX 8220) mit dem ich einigermaßen zufrieden bin – bis auf ein paar kleine Details. Zuerst starb meine „Cursor-runter-Taste“ (gegen andere Taste getauscht). Dann bekam ich einen „Pixelfehler“, der sich durch einen 1 Pixel breiten Balken im Dislplay bemerkbar macht. Dann viel mir das Gerät aus ca. 150 cm Höhe auf die Steinplatten im Erdgeschoss, was dem Gerät nichts ausmachte (außer daß die Displaykrallen, mit denen ich das Teil verriegle weggeflogen sind.) Diesen Sturz rechne ich dem Gerät wirklich hoch an. Ich dachte jetzt ist es vorbei. Doch 4 Wochen später ließ sich das Gerät nicht mehr laden, ein Blick auf die Buchse zum Anschluss des Netzteils zeigte folgendes:

Der + Bolzen war abgebrochen. Welch ein Dreck. Bei meinem neuen Laptop ist der Bolzen schlauerweise im Netzteil angebracht und am Laptop ist statt einem Stecker eine Innere Buchse (sieht aus wie ne Chinchbuchse). Gar nicht mal so doof. Nach ein wenig Recherche stand fest, daß ich damit nicht alleine bin. Eine Reparatur kam aufgrund hoher Kosten für mich nicht in Frage. Jedoch fand sich eine Ersatzbuchse recht schnell.

Die größte Herausforderung stand jedoch noch bevor. Zuerst hatte ich noch die Hoffnung zügig an die Buchse zu kommen. Leider mußte ich das Gerät bis auf die letzte Schraube demontieren das gestaltete sich dann in etwa so:

Zuerst die HD Raus, Tastatur, Touchpad, CD-Rom, Bluetooth bla – dann alles Schraubbare lösen, vorsichtig mit einem Schraubenzieher die Innenverkleidung abziehen. Nun die 2 Kabel für die WLAN Antenne – am besten beschriften – und oben rechts die Verdrahtung für Display und Inverter abziehen. Nun das Hitzeblech für Grafikchip und Bridge entfernen (Demontageanleitung auf dem Blech) dann die Kühlapparatur für die CPU entfernen. Vorsichtig mit den Lamellen an der Heathpipe. Nun noch schnell die restlichen Schrauben entfernen, sowie die Bolzen am VGA-Anschluss rausdrehen. Nun den Rahmen aus dem Plastikboden ziehen und die Platine (wers mag) von dem Rahmen lösen. Achtung, leicht instabil. Ich habs in knapp 2h gepackt. Das Rauslöten gestaltete sich als trivial (Danke Alex für die Pumpe). Leider passte meine Ersatzbuchse nicht, da eine Aussparung fehlte. Allerdings waren auf der störenden Kante keine Leiterbahnen zu sehen – also locker flockig weggeschleift 🙂 Neue Buchse rein und alles zusammenbauen. Ich habs erstmal provisorisch gemacht, da ich ein wenig an meinem Displayfehler basteln will. Kurz ausprobiert – geht. Was will man mehr 🙂 Falls ich den Pixelmurks (da Wackeln am Display Farbänderungen bringt habe ich eine Gewisse Hoffnung) hinbekomme, schreib ich hier noch ein wenig was.